Handball gemeinsam voranbringen

SDSC Schwerin und Mecklenburger Stiere bauen gemeinsame Aktivitäten aus

Schwerin. „Handball ist bereits die Mannschaftssportart Nummer zwei in Deutschland. Noch mehr Interesse für dieses faszinierende Spiel zu wecken – das schreiben wir uns gern auf die Fahnen“, sagt Friedrich Diestel, Geschäftsführer des Handballdrittligisten Mecklenburger Stiere. Bei der Sky Deutschland Service Center GmbH (SDSC) hat er mit diesem Ansinnen längst Partner gefunden: „Der Handball ist bei uns auf Sky Sport ein relativ junges Projekt. So, wie die Mecklenburger Stiere, die sich neu formiert haben und in die 2. Bundesliga aufsteigen wollen. Da sehe ich durchaus Parallelen und Ansätze, künftig zusammen noch mehr Begeisterung für den Handball zu wecken“, sagt SDSC-Geschäftsführerin Daniela See. Erste gemeinsame Aktivitäten hat es bereits gegeben: bei der WM-Live-Übertragung nach dem Freundschaftsspiel der Stiere gegen den HC Empor Rostock und vor wenigen Tagen beim Stiere Cup, zudem die Jungstiere des SV Mecklenburg Schwerin mehr als 400 Nachwuchshandballer aus Deutschland und Tschechien in der Landeshauptstadt vereint hatten.

Anlässlich einer Experten-Runde mit Sky-Fachmann Martin Schwalb, Kommentator Karsten Petrzika sowie dem ehemaligen Handballer Frank Dammann, bei Sky verantwortlich für Champions League-Übertragungen, gab es in dieser Woche für Mitarbeiter des SDSC in Schwerin faszinierende Einblicke in die Welt der ganz großen Sportevents. Gemeinsam mit Stiere-Chef Friedrich Diestel wurden aber auch Möglichkeiten erörtert, wie insbesondere junge Menschen noch stärker für den aktiven Sport motiviert werden können und wie es gelingt, Talente aus der Region im eigenen Verein zu halten. „Der Weg muss stimmen, ebenso die Strukturen. Kooperationen im Umfeld stärken die eigene Basis. Leitfiguren sorgen für das notwendige Maß an Identifikation“, sagte Ex-Handball-Profi Martin Schwalb. In Mecklenburg sei die Handballfamilie mit der Marke der Mecklenburger Stiere auf einem guten Weg, waren sich die Experten einig. „Schwerin ist eine tolle Handballstadt. Wir sind gern dabei, mit neuen Projekten auch vor Ort noch mehr Treffer zu erzielen“, so Daniela See. (ba)

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